14.06.2014

Das Schicksal ist ein mieser Verräter









Mittwoch. Später Nachmittag.

Lieblingsnachbarin so:"Awww.... ich würde ja gern mit dir ins Kinooooo..."
Ich:"Freitag!"

Lieblingsnachbarin so:"Jaaaaa, im Prinziiiiiip...."
Ich:"Verrätst Du mir noch, in welchen Film wir gehen?"

Lieblingsnachbarin so:" Najaaaaa...."
Ich:"Wo ist das Problem?"

Lieblingsnachbarin so:"Du hast gesagt, Du schaust dir den Film erst an, nachdem Du das Buch gelesen hast!"
Ich:"Welches Buch?"

Lieblingsnachbarin so:"Das Schicksal ist ein mieser Verräter!"
Ich:"Wo ist das Problem?"

Lieblingsnachbarin so:"Na Du hast es doch noch nicht gelesen..."
Ich:"Wo ist das Problem?"

....

Ich:"Heute ist Mittwoch, Kino wäre am Freitag. Also, wo ist das Problem?"

Abends. Kurz vor acht. Ab auf's Sofa.

Abends. Drei Stunden und schätzungsweise 47 Taschenbücher später bin ich durch.


Kino habe ich tränenfrei überstanden, was aber sicher nicht am Film lag. Hätte ich den Film zu Hause geschaut, hätten die 47 Taschentücher nicht gereicht.

In diesem Sinne: Hach....

Kommentare:

  1. Echt? Du guckst erst, wenn Du vorher gelesen hast?? Aber dann weißt Du doch immer schon, was kommt und was passiert.
    Den Film könnte ich aktuell jedoch nicht gucken: In 2 Monaten zieh ich 400 km weit weg und meine Söhne bleiben hier. Äußerlich gebe ich mich weiterhin völlig gelassen, innerlich aber dreh ich emotional völlig am Rad. Ich hab Angst, dass sie krank werden, dass sie verletzt werden, dass ihnen was passiert etc. - und bei der geringsten "Querverbindung" wie bei so nem Film heule ich sofort los. Nää. Das guck ich mal nicht ;)

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    1. Eigentlich muss ich nicht zwangsläufig das Buch vorher lesen. Mir war das nur hier sehr wichtig, weil ich mir das Buch gerade erst vor Kurzem gekauft habe (nachdem ich Monate lang im Buchladen drumherum geschlichen bin) und ich es dann sicher die nächsten zwei Jahre nicht in die Hand genommen hätte, wenn der Film zuerst gekommen wäre.
      Es gibt Bücher, durch die ich erst durch Filme angefixt werde (Gottes Werk und Teufels Beitrag - danke noch mal an Frau Gräde, die mir das Buch geliehen hatte) und oft gehe ich in Filme, bei denen ich mich nicht mal mehr im Ansatz an die Geschichte im Buch erinnern kann (Rubinrot war so ein Kandidat - wahrscheinlich war ich deshalb auch die Einzige, der der Film gefallen hat. Geht mir jetzt mit dem Trailer von saphierblau übrigens ähnlich).

      400 Kilometer? Ui, ich dachte, es geht quasi nur umme Ecke. Na, in dem Fall kann ich Dich noch besser verstehen. Man muss ja auch nicht alles sehen Und vielleicht geht's Dir besser, wenn Du irgendso'n KrachBummPeng-Film anschaust ;o)

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    1. Gibt es ja inzwischen auch als Taschenbuch. Es lohnt sich :o)

      (und vergiss um Himmels Willen nicht die Taschentücher!)

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  3. Schneggie las es freiwillig auf Englisch...Film gesehen.....joah...war auch geschüttelt und gerührt....ich verkneif es mir, ich muss ja eh immer knatschen, dann flies ich noch wech...........

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  4. Bei dem Film habe ich mir andauernd gewünscht, das Buch nicht vorher gelesen zu haben. Kino ging auch mir mir tränenfrei, aber so gerade, war an der einen oder anderen Stelle echt knapp.

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    1. Ich finde ja, dass die unheimlich dicht am Buch geblieben sind. Wäre das anders gewesen, hätte ich sicher ein Problem damit gehabt, beides so kurz hintereinander gelesen/gesehen zu haben.

      Werde mir wahrscheinlich, sollte der Film mal im TV kommen, die Augen ausheulen - einfach, weil dann die störenden Faktoren aus dem Kino wegfallen (bei der Bücherdiebin gab es diese Störfaktoren nicht, da habe ich geheult)

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